Thomas Struth

Deutsche Stadtbaukunst der Gegenwart (1921) von A. E. Brinckmann

, 2010
  • Material
    C-Print, Edition Ex Libris Nr. 17
  • Herstellungsmethode
    rückseitig signiert und nummeriert

    die Bücher dazu sind bereits vergriffen
  • Auflage
    200
  • Maße
    25 x 17 cm
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter gewachster Holzrahmen, inkl. Passepartout und Museumsglas, Außenmaße ca. 28,3 x 34,1 cm. Inkl. rückseitiger Hängeleiste, staubdicht verschlossen.
Die neue Art, Kunst zu kaufen

Handverlesene, exklusive Editionen Limitierte, signierte Auflagen Top-KünstlerInnen und Rising Stars

Schnell registrieren, um Preis und Verfügbarkeit zu sehen.

Über die Edition

Erstmals reiste Thomas Struth im Jahr 1986 nach Japan, eingeladen von einem japanischen Kommilitonen an der Düsseldorfer Kunstakademie. Die Andersartigkeit im Vergleich zu Europa schärfte seinen Blick für die eigene Kultur. Gleichzeit gelang ihm hier noch viel mehr als in der Heimat eine von ihm anvisierte Distanz zum Sujet. Auch bei dieser Gelegenheit setzte Struth seine (bis heute nicht abgeschlossene) Serie von Straßenbildern fort, die ihm früh internationale Aufmerksamkeit sicherte.

Ein Umschlag mit einer Ansicht aus dem Tokioter Stadtteil Bunkyo (1999) ziert den von Struth für die Edition ausgewählten Band „Deutsche Stadtbaukunst der Gegenwart“ (1921) von A. E. Brinckmann – für das gleiche Motiv entschied sich der Künstler auch mit Blick auf das Exlibris. Der stille Fokus auf die Stadtlandschaft und die Absenz des Menschen sind hierbei typisch für eine große Zahl von Struths urbanen Porträts. Die Fotografie erzeugt den Eindruck von Neutralität. Der Künstler fordert uns auf, genauer hinzusehen, und lässt Raum für Interpretation. So entsteht ein Moment des Innehaltens in unserer schnelllebigen Zeit.

Über den Künstler

Straßenfluchten, Familienporträts, Technik-, Dschungel-, Museumsbilder – Thomas Struths fotografische Sicht ist eine sehr persönliche Dokumentation der Welt von heute. Seine meist großformatigen Farbfotografien wirken auf den ersten Blick vertraut, auf den zweiten jedoch fremd. Nach längerer Betrachtung ermöglichen seine Bilderserien und Einzelwerke immer einen Zugewinn an Wissen. Das präzise Sehen, das den Dingen auf den Grund geht, zeichnet seine Fotografie aus. Es macht ihn zu einem der bedeutendsten Fotografen unserer Zeit.

Struth, geboren 1954 in Geldern am Niederrhein, ist neben Andreas Gursky, Candida Höfer und Thomas Ruff einer der Protagonisten der berühmten Düsseldorfer Fotoschule. Zunächst studierte er Malerei bei Gerhard Richter, bevor er 1976 in die neu gegründete Klasse von Bernd Becher wechselte – und sich ganz der Fotografie zuwandte. In den 1990er Jahren hatte Struth eine Professur an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe inne. Er lebt und arbeitet in Berlin. Weltweit befinden sich seine Arbeiten in bedeutenden öffentlichen Sammlungen. Allein in Deutschland ist die Liste lang: Hamburger Kunsthalle, Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin, Kunstmuseum Bonn, Museum Ludwig, Köln, Pinakothek der Moderne, München, und Museum Folkwang, Essen.

Ausstellungen (Auswahl)

Bereits im Jahr 1978 erhielt Thomas Struth eine Einzelausstellung im PS1, der Künstler war damals Stipendiat der Kunstakademie Düsseldorf in New York.
Einige dieser frühen Werke waren auch Teil der Soloschau im New Yorker Metropolitan Museum of Art im Jahr 2003: https://www.metmuseum.org/press/exhibitions/2002/thomas-struth.
Mit „Figure Ground“ zeigte das Haus der Kunst in München 2017 erstmals eine Auswahl seiner umfassenden Werkgruppen unter dem Aspekt des sozialen Interesses, das die Entwicklung des künstlerischen Werks von Thomas Struth prägt: https://hausderkunst.de/ausstellungen/thomas-struth-figure-ground?locale=de

Mehr Kunst entdecken