Thomas Ruff

Tableau Chinois

, 2021/22
  • Material
    Epson Archival Matte Paper
  • Auflage
    50
  • Maße
    Bildgröße: 30 x 22,5 cm
    Blattgröße: 48,3 x 32,9 cm
    Auflage 50 + 5 AP
    signiert und nummeriert

    inkl. Katalog: Thomas Ruff, TABLEAUX CHINOIS, Köln, 2022, vom Künstler handsigniert
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter goldteak gebeizter und gewachster Ahorn Holzrahmen mit Passepartout. Außenmaße ca. 53,2 x 35,5 cm. Inkl. Museumsglas und rückseitiger Aufhängung
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Über die Edition

Die limitierte Fotografie „MOTIV FLIEGER (tableau chinois_02)“ von Thomas Ruff zeigt mehrere Fallschirmspringer, die in farblich unterschiedlich gestalteten Schirmen den Himmel durchqueren. Die Komposition wirkt fast wie ein schwebendes Tableau: Die Fallschirme, in kräftigen Rot-, Gelb- und Grün-Tönen, setzen sich kontrastreich vor dem klaren Blau des Himmels ab, wodurch das Bild sowohl Dynamik als auch Ruhe ausstrahlt. Wie bei vielen Werken Ruff’s steht auch hier die konzeptionelle Herangehensweise im Vordergrund. Die Fotografie entstand nicht aus dem spontanen Moment, sondern folgt einer sorgfältig durchdachten Bildidee, die den formalen und visuellen Effekt des Motivs maximiert. Die Figuren in der Luft erscheinen wie kleine, fast abstrakte Elemente, die zusammen eine rhythmische, geometrische Harmonie bilden. Ruff, bekannt für seine serielle Arbeitsweise, nutzt in dieser Serie die Fotografie als Medium der Untersuchung: Wie wirken Bewegung, Farbe und Raum im Bild? Die scheinbare Leichtigkeit der Fallschirmspringer kontrastiert subtil mit der präzisen und distanzierten Darstellung, die für Ruff charakteristisch ist. Diese limitierte Edition ist ein herausragendes Beispiel für Ruff’s Fähigkeit, Alltägliches – hier einen Sportmoment – in ein künstlerisches, fast malerisches Tableau zu verwandeln. Sammler*innen und Museen gleichermaßen schätzen die Arbeit für ihre formale Klarheit, die intensive Farbigkeit und die konzeptionelle Tiefe, die typisch für Ruff’s fotografisches Werk sind.

Über den Künstler

Begonnen hat Thomas Ruff in der Fotoklasse des berühmten Künstler*innenpaares Hilla und Bernd Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie. Von Anfang an ging er mit einer Bildidee, mit einem Konzept an die Fotografie heran, die bei ihm stets in Serien entsteht. Von den frühen Interieurs typisch deutscher Wohnräume und großformatigen Porträts seiner Kommiliton*innen gelangte er zu immer neuen Auseinandersetzungen mit seinem künstlerischen Medium. Er arbeitete mit Nachtsichtkamera, Teleskopaufnahmen oder Pornobildern aus dem Netz. Das analoge Fotografieren hat der Künstler längst aufgegeben.

Ruff gehört zu den bekanntesten Fotokünstler*innen seiner Generation. Seine Arbeiten haben den Weg in zahlreiche wichtige Museumskollektionen weltweit gefunden, darunter das Art Institute in Chicago, das österreichische Essl Museum, der Hamburger Bahnhof ‒ Museum für Gegenwart ‒ Berlin, das Metropolitan Museum of Art und das Solomon R. Guggenheim Museum in New York sowie das Stedelijk Museum voor Actuele Kunst (S.M.A.K.) in Gent. Seit dem Jahr 2000 wird Ruff u.a. von der New Yorker Galerie David Zwirner vertreten.

Ausstellungen (Auswahl)

„Typologien. Photography in 20th.Century Germany“ hieß die Gruppenausstellung in der Fondazione Prada in Mailand 2025 mit Werken von Thomas Ruff.
2024 stellte die Düsseldorfer Galerie Konrad Fischer die „untitled#“-Serie von Thomas Ruff aus.
2020/21 gab es eine umfassende Retrospektive mit Werken von Thomas Ruff im K20 ‒ Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Die Galerie David Zwirner wiederum präsentierte 2021 Arbeiten aus der 2019 begonnenen „tableaux chinois“-Serie in Paris. Im selben Jahr richtete das National Taiwan Museum of Fine Arts in Taichung mit „Thomas Ruff: after.images – Works 1989‒2020“ eine große Soloschau aus.

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