Über die Künstlerin
Weibliche Sexualität, freie Liebe: Dorothy Iannone (1933 - 2022) musste sich mit ihrer Kunst der Kompromisslosigkeit seit den Anfängen ihrer Karriere in den 1960er Jahren immer wieder gegen Zensurversuche behaupten – wie 1969 in einer von Harald Szeemann organisierten Ausstellung in der Kunsthalle Bern. 1976 ging die 1933 in Boston, Massachusetts, geborene Künstlerin mit einem DAAD-Stipendium nach Berlin, wo sie bis zu ihrem Tod 2022 lebte. Einzigartig, freizügig, subjektiv, autobiografisch, mystisch und radikal ist ihr Werk, für das sich Sammler*innen aus aller Welt interessieren. Auf institutioneller Ebene erfuhren Iannones Arbeiten dagegen erst spät Beachtung. So widmete ihr die Berlinische Galerie erst 2014 anlässlich ihres 80. Geburtstages eine längst überfällige umfangreiche Retrospektive.
Ausstellungen (Auswahl)
2026, Dorothy Iannone: The Berlin Beauties. Im Dialog mit Alejandra Pombo Su, Gemäldegalerie, Berlin
2024, Dorothy Iannone. On the Continuing Journey, n.b.k., Berlin
2023, Love Is Forever, Isn’t It?, M HKA, Antwerpen
2020, Prologue: Juliette Blightman & Dorothy Iannone, Galerie Snow, London
2019, Lady Liberty Meets Her Match, Peres Projects, Berlin
2018, Movie People Perpetual Performance, Serpentine Galleries/FIAC, Paris
2014, Dorothy Iannone. This Sweetness Outside of Time. Gemälde, Objekte, Bücher 1959‒2014, Berlinische Galerie, Berlin
2010, The Sweetness Outside of Time, Peres Projects, Los Angeles
2009, Dorothy Iannone. Lioness, New Museum, New York
2009, Dorothy Iannone, Anton Kern Gallery, New York
2006, Whitney Biennale 2006, Whitney Museum of American Art, New York