12igh20
Brigitte Kowanz

12igh20

, 2021
  • Material
    Neon Wandarbeit (warmweiß)
  • Auflage
    15
  • Maße
    16 x 36 x 8,5 cm
    Steckdose ca. 45 cm breit
    3.500 K warmweiß
    Auflage 15 + 3 AP
    signiert und nummeriert
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Über das Werk

Die Neonarbeit „12igh20“ (2021) von Brigitte Kowanz (1957–2022) kreist um Licht als Träger von Wahrnehmung und Erkenntnis. Der Schriftzug lässt sich als das englische Wort light lesen: Der erste und letzte Buchstabe sind durch Zahlen ersetzt – 12 für „L“ und 20 für „T“, entsprechend ihrer Position im Alphabet. Diese Form der Codierung ist typisch für Kowanz’ Werk. Immer wieder übersetzt sie Sprache in Zahlen, Zeichen oder Lichtsignale und legt damit offen, dass Bedeutung nicht einfach gegeben ist, sondern vermittelt wird. Sehen erscheint bei ihr nicht als unmittelbarer Zugriff auf Wirklichkeit, sondern als ein Prozess des Lesens, Entschlüsselns und Verstehens.

Über die Künstlerin

Brigitte Kowanz (1957–2022) gehörte zu den prägenden Künstlerinnen der zeitgenössischen Lichtkunst in Österreich. Seit den 1980er-Jahren arbeitete sie fast ausschließlich mit Licht – nicht als Effekt, sondern als Material mit eigener Aussagekraft. Kowanz interessierte sich dafür, wie Bedeutung entsteht: wie wir sehen, lesen, verstehen. In vielen Arbeiten übersetzte sie Wörter in Morsecode, Zahlen oder Lichtsignale und machte damit deutlich, dass jede Information ein System braucht – und immer Interpretation bleibt. 2017 vertrat sie Österreich auf der Biennale von Venedig. Ihre Werke verbinden konzeptuelle Klarheit mit einer leisen, oft überraschenden Poesie.

Ausstellungen (Auswahl)

Werke von Brigitte Kowanz wurden in über 500 Ausstellungen weltweit gezeigt, unter anderem auf der Biennale von Venedig: 2017 (Österreichischer Pavillon) und 1984 (Aperto).

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