Brigitte Kowanz 12igh20, 2021 Material Neon Wandarbeit (warmweiß) Auflage 5 Maße 16 x 36 x 8,5 cm Montageleiste ca. 45 cm Kabellänge ca. 3 m 3.500 K warmweiß Auflage 5 + 1 AP inkl. Zertifikat, signiert vom Estate Kowanz 7.800€ Version warmweiß ist vergriffen, aber ggf. gibt es das Werk noch in einem anderen Farbton. Bei Interesse bitte melden. Die neue Art, Kunst zu kaufen Handverlesene, exklusive Editionen Limitierte, signierte Auflagen Top-KünstlerInnen und Rising Stars Schnell registrieren, um Preis und Verfügbarkeit zu sehen. Jetzt kostenlos Mitglied werden Bereits Mitglied? Anfrage senden In den Warenkorb Über das Werk Das Medium Licht sichtbar zu machen, steht im Mittelpunkt der Arbeit von Brigitte Kowanz (1957–2022). Licht macht alles sichtbar, bleibt selbst jedoch meist unsichtbar oder unbemerkt. Wir glauben, Dinge zu sehen, physikalisch nehmen wir jedoch nur Lichtstrahlen wahr, die von Oberflächen reflektiert werden. Brigitte Kowanz’ Arbeit markiert hier einen Wendepunkt, indem sie das Licht – Grundlage allen Lebens, der Wahrnehmung und des Erkennens – sichtbar und erfahrbar macht. Ihre Edition 12igh20 buchstabiert das Wort „light“. Das Wort ist jedoch teilweise verschlüsselt und daher nicht sofort lesbar, da der erste und der letzte Buchstabe durch Zahlen ersetzt sind, die auf ihre Position im Alphabet verweisen – 12 für „l“ und 20 für „t“. Selbstreferenz ist ein zentraler Aspekt im Werk von Brigitte Kowanz, ebenso die Codierung ihrer Arbeiten. Einige Werkgruppen verwenden Morsecode, der den Titel des Werks in Lichtlinien übersetzt, die von schwarzem Raum unterbrochen werden. In anderen Arbeiten überträgt die Künstlerin Wörter in eine numerische Sprache, aus der sie durch Addition oder Subtraktion neue, mathematisch berechnete Wörter ableitet. Zugleich drängt sich eine weitere Bedeutung des englischen Wortes „light“ im Sinne von „leicht“ auf. Damit hinterfragt Brigitte Kowanz den scheinbar immateriellen und flüchtigen Charakter des Mediums Licht. Über die Künstlerin Der österreichischen Künstlerin Brigitte Kowanz (1957-2022) diente Licht als primäres künstlerisches Gestaltungsmedium, dessen unterschiedliche Erscheinungsformen sie in Objekten, Installationen und Rauminterventionen unter Verwendung verschiedener Leuchtmittel fortwährend befragt. Das Medium Licht wird dabei als eigenständiges Phänomen, zugleich auch als Material und Informationsträger, erfahrbar gemacht und so zu einer Metapher für die Suche nach neuen Darstellungsformen der sichtbaren Wirklichkeit. So verbindet sie in ihren Arbeiten Sprachliches – politische Aussagen und Nachrichtenübertragungen – mit formaler Ästhetik und veranschaulicht, dass Licht nicht bloß ein neutrales Vehikel für Information ist, sondern diese entscheidend mitgestaltet. Brigitte Kowanz wurde 2009 mit dem Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet und bespielte 2017 den Österreichischen Pavillon auf der 57. Biennale von Venedig. Ausstellungen (Auswahl) Werke von Brigitte Kowanz wurden in über 500 Ausstellungen weltweit gezeigt, unter anderem auf der Biennale von Venedig: 2017 (Österreichischer Pavillon) und 1984 (Aperto). Lesenswerte Artikel / Links Brigitte Kowanz wird u.a. von der Galerie Krinzinger vertreten. Der Estate Brigitte Kowanz ist hier zu finden. Mehr Kunst entdecken Anna Stahn Newspaper Print, 2022 Michelle Jezierski Spark, 2025 Miriam Vlaming Planetarium, 2025 Katja Lang To the Moon and Snow I, 2025 Rebecca Horn Dancing Giraffe Tree, 1998 Laura Welker Hot Legs (Cowboy Boots blau), 2026