Victor Vasarely

Tsillag

, 1986
  • Material
    Originalgrafik, Farblithografie
  • Auflage
    80
  • Maße
    Papier 50 x 45 cm
    Platte 34,5 x 34,5 cm
    Auflage 80
    Handschriftlich signiert & nummeriert
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter schwarz gebeizter und gewachster Ahorn-Holzrahmen, mit 10mm Distanzleiste und Museumsglas. Außenmaße ca. 55,2 x 50,2 cm. Inkl. rückseitiger Aufhängung
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Über die Edition

Die Arbeit Tsillag (ungarisch für „Stern“) zählt zum Spätwerk Victor Vasarelys; die Originalgrafik stammt aus dem Jahr 1986. Im Zentrum steht eine achtzackige Sternstruktur aus leuchtendem Rot und tiefem Blau, deren Farben in feinen Quadratraster aufgelöst sind. Durch die allmähliche Aufhellung der Rasterquadrate zu Hellrot, Hellblau und Weiß entsteht im Hintergrund zusätzlich der Eindruck einer kugelartigen Form – allein durch subtil abgestufte Licht- und Schattenverläufe. So überlagern sich Stern und sphärischer Raum, und Fläche verwandelt sich in Illusion.

Über den Künstler

Victor Vasarely zählt zu den zentralen Wegbereitern der Op-Art. Mit seinen geometrisch-abstrakten Kompositionen erweiterte er die Malerei um eine entscheidende Dimension: den optischen Effekt. Durch raffinierte Raumsuggestionen erzeugen seine Werke Bewegungs- und Flimmereindrücke, die unsere Wahrnehmung unmittelbar herausfordern. Der in Ungarn geborene Künstler (1908–1997) verband in seiner Arbeit künstlerische und grafische Ansätze. So entwarf er für die Olympischen Spiele in München 1972 das spiralförmige Logo, und auch die Raute von Renault geht auf ihn zurück. Von 1955 bis 1968 war Vasarely regelmäßig auf der Kasseler Documenta vertreten. 1976 gründete er die Fondation Vasarely in Aix-en-Provence; im selben Jahr eröffnete in seiner Geburtsstadt Pécs das Vasarely-Museum, ein weiteres folgte 1987 in Budapest. Das Städel Museum in Frankfurt widmete ihm zuletzt mit „Victor Vasarely. Im Labyrinth der Moderne“ eine umfassende Ausstellung mit über 100 Werken. Zum 120. Geburtstag des Künstlers wird das Vasarely-Museum in Pécs nach seiner Renovierung neu eröffnet.

Ausstellungen (Auswahl)

2018/2019, Victor Vasarely ‒ Im Labyrinth der Moderne, Städel Museum, Frankfurt
2014, Victor Vasarely – Die Wiederentdeckung des Malers, Haus Konstruktiv, Zürich
2013, Dynamo ‒ Un siècle de lumiere et de mouvement dans L’art 1913‒2013, Galeries nationales du Grand Palais, Paris; Frühjahr ‒ Sommer –; Kunst aus dem 20. Jahrhundert, Galerie Neher GmbH & Co. KG, Essen; Optical Spaces, Museum of Geometric and MADI Art, Dallas; A Cosmos, Serpentine Gallery, London
2012, Victor Vasarely, Galerie Lahumière, Paris
2010, Viktor Vazareli ‒ Grafike i objekti, Museum of Contemporary Art Vojvodina, Novi Sad
2009, Victor Vasarely, Mathematikum e.V., Gießen; Imagen Inestable, Galería Animal, Santiago
2007, Twin Bill, Oklahoma City Museum of Art, Oklahoma City
2006, The Expanded Eye, Kunsthaus Zürich
2005, The Kinetic Eye: Optical and Kinetic Art, 1950‒1975, Museum of Modern and Contemporary Art, Strasburg
2004, Victor Vasarely: Black and White Paintings from 1950s, Robert Miller Gallery, New York
2003, Victor Vasarely, Robert Sandelson, London
1998, Vasarely – Erfinder der Op-Art, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, Kunstverein Wolfsburg, und Josef Albers Museum, Bottrop
1996/97, Vasarely: Hommages, Musée Communal des Beaux-Arts, Charleroi, und Fondation Vasarely, Aix-en-Provence
1992, Le Mouvement, Fondation Maeght, St-Paul-de-Vence; Retrospektive, Kunstforum Wien
1980, The Art of Victor Vasarely, Midland Center of Arts, Midland
1972, Exposition de sérigraphies et de multiples, Philadelphia Art Museum
1970, From Renoir to Vasarely, Salon d’Automne, Grand Palais, Paris
1969, Museum of Fine Arts, Budapest
1968, Documenta IV, Kassel
1965, The Responsive Eye, Museum of Modern Art, New York; Kunsthalle, Bern
1964, Documenta III, Kassel; Vasarely et l’art social, Académie des Beaux-Arts, Paris; Pace Gallery, New York
1959, Documenta II, Kassel; Museo de Bellas Artes, Caracas; Inaugural Selection, Solomon R. Guggenheim Museum, New York
1958, 50 ans d’art moderne, Palais International des Beaux-Arts, Brüssel
1955, Documenta, Kassel; Palais des Beaux-Arts, Bruxelles; APIAW, Liège; Le Mouvement, Galerie Denise René, Paris; Galerie Der Spiegel, Köln
1944, Galerie Denise René, Paris

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