Daniel Richter

Ohne Titel

, 2009
  • Material
    Original Farblithografie, 3 Farben
  • Auflage
    400
  • Maße
    50 x 35 cm
    Auflage 400 + 20 e.a.
    handsigniert, datiert und mit e.a. (épreuve d`artiste) gekennzeichnet
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter Eichen-Holzrahmen, inkl. 10mm Distanzleiste, Außenmaße ca. 40,3 x 55,4 cm. Inkl. rückseitiger Aufhängung
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Über die Edition

Stimmt, hier wird etwas getrunken: Ein Zombie reicht einem anderen Zombie ein Glas. Darin befindet sich vermutlich ein Apfelschaumwein aus alten Apfelsorten der Elbtalregion. Wie lebende Tote stellt Daniel Richter seine zwei Protagonisten, zu denen sich ein dritter gleicher Gestalt gesellt, in der Farblithografie „Ohne Titel“ dar. Richter zeichnet expressiv. Rot, Gelb und Türkis dominieren die Farbgebung. Der Maler schuf diese Arbeit 2009 für eine Künstler-Wein-Edition auf Bitten eines Winzers. Das Besondere an dieser Auftragsarbeit: Richter malte nicht nur das Etikett für die Weinflasche, er war auch an der Weinkreation beteiligt ‒ er wünschte sich einen Apfelwein mit Quitte und so wurden die Äpfel des Weines vergoren mit Quitte, Heidelbeere, Hagebutte, Schlehe und Waldmeister. Zum Wohl!

Über den Künstler

Malerfürst, Superstar und Darling der Kunstszene: Die Medien überschlagen sich mit Superlativen zu Daniel Richter, dem wilden Maler mit der linken Hafenstraßen-Vergangenheit, der seit Jahren international Erfolge feiert und zu den am teuersten gehandelten neueren deutschen Künstlern gehört. Richter, Jahrgang 1962, malt in psychedelisch glühenden Farben apokalyptische Szenerien voller Verweise auf aktuelle oder historische Ereignisse. Mit seinen großformatigen Bildern zur Weltgeschichte, in denen sich stets ein vieldeutiges Drama abspielt, wird er auch gern als „moderner Historienmaler“ bezeichnet. Arbeiten von Richter befinden sich u. a. in der Sammlung des Museum of Modern Art in New York, im Centre Pompidou in Paris und in der Sammlung Boros in Berlin.

Ausstellungen (Auswahl)

Im Museum Penzberg waren 2023/24 unter dem Titel „Magic + Cool. Malerei der Jahrtausendwende“ Werke aus der Sammlung Campendonk zu sehen, neben Daniel Richter u.a. von Philip Guston, André Butzer, Jonathan Meese, Albert Oehlen, Günther Förg, Mike Kelley, Sylvie Fleury und Huma Bhabha.
Die Kunsthalle Tübingen zeigte 2023 Werke von Daniel Richter in einer großen, retrospektiv angelegten Schau, entstanden in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler.
„Daniel Richter: Stupor“ hieß die Einzelausstellung von Daniel Richter in der Londoner Niederlassung der Galerie Thaddaeus Ropac.

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