Robert La Roche

Samantha, Nr. 25

, 2016
  • Material
    Überlagerter Siebdruck, aufgeklebter Siebdruck-Film
  • Auflage
    1
  • Maße
    49 x 70,5 cm
    Serie von 30 Unikaten
    vorderseitig signiert und nummeriert
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter, unbehandelter Ahorn-Holzrahmen, 10mm Distanzleiste, ca. 76,7 x 55,2 cm, inkl. Normalglas und rückseitiger Aufhängung
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Über das Werk

Mit "Samantha" kehrt Robert La Roche zu einem Bild zurück, das nie ganz vergangen ist. Das Motiv aus seiner ikonischen Kampagne für das Brillenmodell S-4 (1975) taucht wieder auf – aber nicht als Erinnerung, sondern als Bewegung. Linien verschieben sich, Flächen überlagern sich, das Bild beginnt zu flirren. Was einst klar und direkt war, entzieht sich nun dem festen Blick. Das Gesicht wirkt vertraut – und bleibt doch ungreifbar. Zwischen Schärfe und Auflösung entsteht eine eigentümliche Spannung: Sehen wird hier selbst zum Thema. Geprägt von der Wiener Kreativszene der 1970er bis 1990er Jahre, bewegt sich La Roche seit jeher zwischen Design, Kunst und Inszenierung. Diese Nähe zu Pop und Avantgarde – spürbar bei Figuren wie Andy Warhol oder Yoko Ono – klingt auch hier nach, ohne je nostalgisch zu werden.

Über den Künstler

Robert La Roche wurde 1938 in Wien geboren und ist heute noch in seiner Geburtsstadt ansässig. 1973 gründete er sein eigenes Label „Lunettes Robert La Roche“. La Roche ist der Architekt des Blicks. In einer Welt, die in den 1970er Jahren noch zwischen biederen Kassenmodellen und rein funktionalen Sehhilfen gefangen war, definierte der Wiener Autodidakt das Gesicht als Leinwand neu. Er begriff die Brille nicht als Prothese, sondern als skulpturales Statement.

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