Lothar Quinte

Quasar (gelbe Variante)

, 1973
  • Material
    13-farbige Serigrafie
  • Auflage
    125
  • Maße
    50 x 50 cm
    Auflage 125
    handsigniert, datiert und nummeriert
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter titan-weiss lasierter und gewachster Ahorn-Holzrahmen, Außenmaße des Rahmens ca. 51,4 x 51,4 cm. Inkl. 10mm Distanzleiste, das werk ist hochgestellt montiert. Inkl. rückseitiger Aufhängung und Museumsglas.
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Über die Edition

Auch in Lothar Quintes Serigrafien-Serie „Quasar“, entstanden in der Hochphase seines künstlerischen Schaffens Mitte der 70er Jahre, wird Kunst zum optischen Erlebnis. Die geometrische Form des Kreises dominiert neben Falt-, Fächer- und Schlitzbildern bereits ab etwa 1965 sein Werk. Durch leuchtende Farben, etwa Gelb, Pink oder Türkis, wirken die Kreisformen wie illuminiert. Assoziationen mit Himmelskörpern wie der Sonne werden geweckt. Dazu täuschen Hell-Dunkel-Effekte eine Tiefendimension vor, deren Sog wir uns als Betrachter*innen kaum entziehen können. Der Titel verrät die Spur: Quasare gehören als helle, aktive Zentren einer Galaxie zu den mächtigsten Energiequellen unseres Universums. In ihrer Mitte befindet sich ein Schwarzes Loch. „An der Malerei interessiert mich einzig und allein das optische Ereignis“, hat Quinte über seine Kunst gesagt. Ein Ereignis sind seine Kreisbilder allemal, ebenso wie eine verlockende Einladung zur Kontemplation.

Über den Künstler

Bei seiner steten Suche nach einem Ausdruck für die Tiefen und Untiefen des Seins kam Lothar Quinte (geb. 1923 im oberschlesischen Neisse, heute Nysa; gest. 2000 in Wintzenbach im Elsass) ganz ohne Figuren aus. Zeit seines Lebens verzichtete er auf jede Form von Gegenständlichkeit. In seiner frühen Schaffensphase dominierte die gestische Malerei – Quinte wollte seinem Lehrer HAP Grieshaber etwas entgegensetzen. Er pflegte enge Kontakte zu Informel-Künstlern wie Pierre Soulages, Hans Hartung oder Wols und wurde selbst einer der Protagonisten dieser abstrakten Richtung der Malerei, wie er sich auch der Bewegung simulierenden Op-Art zugehörig fühlte. „Was ich male, bin ich“, sagte der documenta-Künstler einmal. Weil er jedoch jedwede figurative Festlegung vermied, werden seine Werke gleichzeitig zum Spiegel für den*die Betrachter*in.

Ausstellungen (Auswahl)

In der Galerie Rottloff in Karlsruhe werden Werke von Lothar Quinte seit Beginn der 60er Jahre in vielen Einzelausstellungen präsentiert. 1977 nahm der Künstler an der documenta 4 in Kassel teil. Er gehörte außerdem zu den insgesamt 68 Maler*innen und Bildhauer*innen, die in der Ausstellung „Recent Acquisitions“ 1966 im New Yorker MoMA zu sehen waren.

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