Bittermann & Duka

Computer Aided Painting

, 2000
  • Material
    Unikat-Edition: Aquarell auf Aquarellkarton
  • Herstellungsmethode
    Originale, daher alle voneinander geringfügig abweichend.
    Rückseitig signiert und datiert
  • Auflage
    20
  • Maße
    16 x 22 cm
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter, weiß lasierter Ahornrahmen mit den Außenmaßen: 31,9 x 25,5 cm, 15mm Distanzleiste, inkl. rückseitiger Hängeleiste zum einfachen Aufhängen, staubdicht verschlossen.
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An eine Spielkonsole erinnert die Edition „Computer Aided Painting“ von Bittermann & Duka – es handelt sich um seriell angelegte Aquarelle, das heißt, jedes Blatt ist ein Unikat und kann in Farbe und Form daher leicht abweichen. Motiv und Titel beschreiben sehr gut die Herangehensweise des prominenten Künstlerduos. In ihrem Langzeitprojekt „Die Dritte Kammer“ (1995–2004) entwerfen sie Landschaften, und zwar sowohl virtuell am Computer als auch konkret auf Wandtableaus. „Begehbare Bilder“ nennen sie solche Arbeiten – und setzen zudem ihre Ideen in Teilen in der Wirklichkeit um. Nerds sind Bittermann & Duka also keinesfalls. Vielmehr werten sie unsere zunehmende Naturentfremdung als selbstzerstörerischen Prozess und bedienen sich vielfältigster künstlerischer Mittel, um uns utopische wie reale Landschaften und Gärten wieder zugänglich zu machen.
Bittermann & Duka sind zwei außerordentlich experimentierfreudige Künstler. Sie verstehen die digitale Welt keineswegs als Bedrohung, sondern als erweiterten Möglichkeitsraum, in dem sie – neben der klassischen Ausstellungsumgebung oder dem öffentlichen Raum – künstlerisch arbeiten können. So ergänzen sie ihr Malereispektrum um digitale Räume in der dritten Dimension, die ihnen sowohl als Vorlagen für weitere künstlerische Prozesse dienen als auch eigenständige Kunstwerke sein können. „Uns interessiert generell das Driften vom Unmöglichen zum Möglichen, dieser Zwischenraum oder Übergang“, so die Künstler, und sie denken dabei an Jules Vernes Mondkapsel oder die Architekturvisionen eines Bruno Taut. Ihr Gemeinschaftsprojekt „Die Dritte Kammer“ wurde ausgestellt in namhaften Institutionen von Düsseldorf, Köln und Berlin über Amsterdam bis nach Reykjavik.

Ausstellungen (Auswahl)

2014, Unknown Masterpieces, Wonderloch Kellerland, Berlin
2013, geheim. Caro Bittermann. Peter Duka, Arp Museum Bahnhof Rolandseck
2012, Artists Merchandising Art, Wonderloch Kellerland, Berlin/Los Angeles, Wien, Paris
2011, Belvedere - Why is Landscape beautiful?, Arp Museum Bahnhof Rolandseck; Linie Sonne Höhle, c/o Max Frisinger, Berlin; La Vallée patibulaire, c/o Caro Bittermann, Berlin
2010, Pentagonade, Galerie im Regierungsviertel/The Forgotten Bar, Berlin;
2009, Papier offensiv, Galerie oqbo, Berlin; Feedback - Werke aus der Sammlung von Arp bis Herold, Arp Museum Bahnhof Rolandseck
2008, The Artist Book as a Work of Art (From Matisse to Contemporary Art), Museum of Art and History, Taipei, Taiwan
2005, I asked for, Volker Diehl Galerie, Berlin
2004, Caroline Bittermann / Peter Duka, CAPRI, Berlin; Die Dritte Kammer - bildhausworthain, Thomas Rehbein Galerie, Köln; WYSIWYG, Kunstverein im Schloss, Untergröningen
2003, Die Dritte Kammer – Die vollendete Speculation führt zur Natur zurück, Olaf Stüber Galerie, Berlin; Landschaft_en, Wildflecken und Gartenreich, Moritzburg, Halle
2001/2002, The Third Chamber - Accomplice to the Possible, The Corridor, Reykjavik; Die Dritte Kammer – Die unsichtbare Fackel, Thomas Rehbein Galerie, Köln; Jahresgaben, Neuer Aachener Kunstverein, Aachen; Artist Couples - Art as Teamwork, Lobby Gallery - Deutsche Bank, New York, Kunsthaus Kaufbeuren
2000, Offene Räume - Open Spaces, Kultur Bahnhof, Stuttgart; Die Gründung der Akademie, Stadtgalerie Sindelfingen
1998, Es grünt so grün..., Bonner Kunstverein, Bonn
1997, Die Dritte Kammer – Der aechte Blumist,
Lumen Travo Gallery, Amsterdam; Die Dritte Kammer - Asphaltverschiebung, Thomas Rehbein Galerie, Köln; A Different View, Andrew Mummery Gallery, London
1995, De Voorstelling, Galerie Mot & van den Boogaard, Exposorium Vrije Universiteit, Amsterdam; Neue Räume, Thomas Rehbein Galerie, Köln
1994, Métier und Medium, Kunstbunker, München
1992, Thomas Rehbein Galerie, Köln
1991, Galeria Leyendecker, Santa Cruz de Tenerife

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