Christiane Wöhler

Möwenmädchen

, 2013
  • Material
    Archiv-C-Print, Fuji-Colour matt
  • Herstellungsmethode
    Die Signatur ist auf der Rückseite des Bildes per Signaturaufkleber angebracht.
  • Auflage
    25
  • Maße
    50 x 70 xm
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter, weiß lasierter Ahorn-Rahmen mit Distanzleiste. Die Arbeit wird bei Rahmung kaschiert, bevor sie montiert wird, damit sie gut im Rahmen liegt. Inkl.
    entspiegeltem Museumsglas, Außenmaße des Rahmen 71,8 x 51,8 cm,. Leistenbreite: 1,5 cm, Leistentiefe 3 cm.
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Über die Edition

Seit die im Harz geborene Fotografin Christiane Wöhler in jungen Jahren erstmals ihre Geschwister und nächsten Freunde porträtierte, ist sie fasziniert von der Kindheit als Ursprung unseres Lebens. Wenn sie Kinder beim unbekümmerten Spiel fotografiert oder Heranwachsende im Porträt festhält, die sie in all ihrer Ernsthaftigkeit, ihrer widersprüchlichen Jugendlichkeit zwischen dem gleichzeitigen Eingebundensein und der Suche nach Autonomie zeigt, scheint sie von den so ins Bild Genommenen kaum wahrgenommen zu werden, fast unsichtbar zu sein. Die exklusiv für artflash entstandene Fotoedition „Möwenmädchen“ zeigt ein junges Mädchen im sommerlich hellen Kleid, das über eine grüne Wiese läuft. Der Blick auf ihr Gesicht bleibt uns verstellt, denn eine Möwe fliegt vorüber, und Wöhler hat genau den Moment erfasst, in dem Tier und Kind wie eins wirken. Es ist der Moment der Überschneidung, des sonderbaren „Zufalls“ und zugleich die Erinnerung an die eigene Kindheit, an dieses übermächtige Lebensgefühl, sich treiben zu lassen und zugleich voller Neugierde auf das, was es hinter der nächsten Ecke zu entdecken gibt, was uns an der Arbeit so fasziniert!

Über die Künstlerin

Die Leipziger Fotografin Christiane Wöhler hat an der Bauhaus-Universität Weimar Freie Gestaltung studiert, um sich in der Folge ganz der professionellen Fotografie zuzuwenden. 2005 wurde sie für ihre Modestrecke „Reality sucks" für das Sleek-Magazin mit dem begehrten Lead Award in Gold ausgezeichnet. Die mehrteilige Arbeit zeigt sehr persönliche Aufnahmen von Kindern und Jugendlichen inmitten unberührter Landschaft. Es ist die Unergründlichkeit des kindlichen Gefühlsuniversums, die Wöhler fasziniert, durchdrungen von Allverbundenheit und Urinstinkt, Begeisterung und Neugier.

Es geht der Fotografin um die Augenblicke, in denen ein Verschwimmen der Grenzen sichtbar wird, und sich der natürliche Widerspruch offenbart. Es ist unklar, wo in ihren Bildern das Reale endet und das Traumhafte beginnt. Sie strahlen Intimität, Zartheit aus, und in dieser Verletzlichkeit schwingt gleichermaßen Gefahr, Gefährdung mit. Solcherart können Wöhlers Fotografien als poetisch-romantisches Bekenntnis einer Künstlerin gedeutet werden, die nach Wahrhaftigkeit sucht – oder wie sie es selbst formuliert hat: „Es ist mein Anspruch, eine Form von Wahrheit zu schaffen. Ein für mich gutes Bild zeigt oft einen Zwiespalt, ohne dadurch unklar zu sein, im Gegenteil, es wird authentisch und erzählt eine Geschichte.“

Ausstellungen (Auswahl)

2017, Mash Up IV - Masterpieces. Barlach Halle K in Hamburg
2016, Portraits - Hellerau Photography Award, Hellerau / Dresden
2015, Mash Up II in Leipzig
2011, Mutterschiffe - Solo-Ausstellung in Casablanca
2010, wander and stay, aquabitArt, Berlin
2009/10, Fotografien Modedesign aus Marokko, Ausstellung in Rabat, Casablanca und Berlin in Zusammenarbeit mit Goethe-Institut und createurope
2009, „mehr licht!“ - Kunsthalle Erfurt. Ausstellungsbeteiligung mit Katalog; German Inspiration - „warte mal“. Art Center Nabi, Seoul
2007, Lead Awards - „Visual Leaders“ in den Deichtorhallen, Hamburg (Auszeichnung für „hiddensee“ und Bronze für „Born in New Jerseys“)
2006, Lead Awards - „Visual Leaders“ in den Deichtorhallen, Hamburg (Auszeichnung für „Bratislava-Berlin“); Ausstellungsbeteiligungen in Berlin, Karlsruhe, Hamburg, Leuven (Belgien)
2005, Lead Awards - „Visual Leaders“ in den Deichtorhallen, Hamburg („reality sucks“ - Gold in der Kategorie Mode- und Mood-Fotografie); Locus Loppem „How wonderful is the wonderful still today“; Kunsthalle Loppem, Belgien, DVD - „warte mal“
2002/03, Festivalteilnahmen von „warte mal“ (u.a. in Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Korea); Nominierung von warte mal „Die 50 Besten“- Internationaler Medienkunstpreis - ZKM Karlsruhe - „Konstruiertes Leben“; Fernsehübertragung von „warte mal“ (u.a. Südwestfernsehen, ARTE, CANAL+); Canon Digital Creators Contest, Honorary Mention - Digital Photo; Ausstellung in Berlin, London, Tokyo - „warte mal“ (der komplette Film als ein Panoramabild)
2000, kunstadapter Wiesbaden - „Film und Fotografie im Dialog“ - „ca.blau II“ (Videoinstallation)
1999, Kreissparkasse Recklinghausen, Kunstpreis „Digitale Bildwelten“ - „artificial / Kunst- und Farbstoffe“; Ideenmesse zur Leipziger Buchmesse - „artificial / Kunst- und Farbstoffe“

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