Michael Triegel

Zu Hanns Eisler „Faustus“ III (Adam und Eva)

, 2013
  • Material
    Lithografie
  • Herstellungsmethode
    vorderseitig signiert, datiert, betitelt und nummeriert mit e.a.

    Auflage: 30 + 10 e.a.
  • Auflage
    30
  • Maße
    Blattmaß 61,2 x 45,0 cm
    Motivgröße: 19,5 x 14 cm
  • Details zum Rahmen
    Schwarzer Holzrahmen, 8mm Distanzleiste, Außenmaße ca. 61,2 x 45 cm, inkl. Museums-Glas, staubdicht verschlossen.
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Über den Künstler und die Edition

Es war ein Porträt, das dem Künstler Michael Triegel internationale Bekanntheit bescherte: Im Jahr 2010 malte er, obwohl zu dieser Zeit selbst keiner Kirche zugehörig, Papst Benedikt XVI. und bekam dafür eine Audienz im Vatikan. Aber auch seine Version des Letzten Abendmahls – Jesus allein an der langen Tafel – erlangte große öffentliche Aufmerksamkeit. Die Bildideen von Triegel, der in der Lasurtechnik der alten Meister malt, speisen sich oft aus der christlichen Kunst und der Antike. So geht auch seine Lithografie „Zu Hanns Eisler ‚Faustus‘ III (Adam und Eva)“ zurück auf ein biblisches Motiv. In dem Zyklus, zu dem diese Grafik gehört, verbildlicht Triegel die Visionen des Johann Faustus aus Eislers gleichnamigem Opernfragment.

Den Künstler interessieren die großen Figuren der Mythologie wie der Heilsgeschichte und für den kirchlichen Kontext hat er bedeutende Werke geschaffen. Doch seine Arbeiten berühren auch ganz losgelöst von diesen Zusammenhängen, weil ihnen auf eine überzeugende Weise die Komplexität des Seins eingeschrieben ist. Ungeachtet ihrer Sujets spiegeln sie eine ungeheure Zeitgenossenschaft. „Es sind immer Bilder einer Sehnsucht“, sagt Triegel, „aber ich finde, eine Sehnsucht ist schon ungeheuer viel, weil sie zumindest eine Richtung vorgibt.“

Michael Triegel gilt als einer der wichtigsten Vertreter der sogenannten Neuen Leipziger Schule. Werke von ihm sind u.a. im Bundespräsidialamt und im Abgeordnetenhaus in Berlin, im Museum der bildenden Künste Leipzig, im Potsdamer Museum Barberini oder auch im Institute of Arts in Minneapolis vertreten.

Ausstellungen (Auswahl)

Werkschau „Michael Triegel – Verwandlung der Götter“ im Jahr 2010 im Museum der bildenden Künste in Leipzig, in der Stadt, in der Triegel das Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Arno Rink absolvierte und bis heute arbeitet und lebt: https://www.hirmerverlag.de/de/titel-1-1/michael_triegel-405/
Über den Jahreswechsel 2014/2015 stellte die Kunsthalle Rostock Werke von ihm unter dem Titel „Werner Tübke, Michael Triegel – Zwei Meister aus Leipzig“ aus. Auch wenn sie kein direktes Lehrer-Schüler-Verhältnis verband, spricht Triegel in Bezug auf Tübke davon, „eine gewisse Idee, mit Kunst umzugehen, von ihm weiterzutragen“. Im vergangenen Jahr, 2019, präsentierte die Ausstellung „Michael Triegel. Discordia Concors“ im Museum de Fundatie im niederländischen Zwolle den Künstler: https://www.museumdefundatie.nl/de/michael-triegel/.

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