Gunilla Jähnichen

Thalassophobie VII

, 2024
  • Material
    Acryl auf Malplatte
  • Auflage
    1
  • Maße
    30 x 30 cm
    Unikat
    inkl. Rahmen (Schattenfuge)
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter weiß lasierter und gewachster Ahorn-Holzrahmen, Schattenfuge ohne Glas, Außenmaße ca. 33 x 33 cm, inkl. rückseitiger Aufhängung
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Über das Werk

In Gunilla Jähnichens Werken sind es minimale Setzungen von Strichen und Punkten, die zu Piktogrammen menschenähnlicher Wesen werden, zu unmittelbar lesbaren emotionalen Zuständen. „Es geht nicht um das Gefühl, es geht um den Umgang damit“, sagte uns die Künstlerin in einem ihrer seltenen Interviews. Das Kindchenschema dient bei Jähnichen aber stets einem Sich-Verbergen vor den schwierigeren Inhalten, wie das Unikat "Thalassophobie" zeigt. In Stil und emotionaler Wucht einen Edvard Munch mitdenkend, ist der Titel ein Hinweis auf die Angst, in diesem Fall vor tiefen Gewässern – oder ist diese Furcht nicht einfach auch ein urmenschliches Gefühl?

Über die Künstlerin

Beinahe wäre die mysteriöse Figurenwelt von Gunilla Jähnichen (*1972 in Stade) für immer in der Versenkung verschwunden. Während ihres Kunststudiums in den 1990ern war gegenständliche Malerei totgesagt. Es war eine Zeit des Umbruchs. Damien Hirst hatte gerade seine Nominierung für den Turner Prize eingeheimst, und die Young British Artists standen kurz davor, den Kunstmarkt aufzumischen. Ausgerechnet Stanley Brouwn, ein Urvater der Konzeptkunst, unterstützte Gunilla Jähnichen in ihrem figurativen Ansatz. Brouwn leitete ihre Meisterklasse an der Kunsthochschule Hamburg. Ihm ist es zu verdanken, dass die junge Halbschwedin ihre Figuren nicht länger heimlich malen musste: „Er fand meine Arbeit authentisch“, sagt sie im Rückblick.

Ausstellungen (Auswahl)

2025, Kunstverein Wesseling mit Susanne Maurer
2024, Im Goldfischglas, Kunst&Co, Raum für zeitgenössische Kunst, Flensburg; Traumhaft, Galerie Hübner und Hübner, Frankfurt a.M.
2023, Through the Looking-Glass, galerie with tsjalling, Groningen; Taumel, Neuer Kunstverein Gießen
2022, „trouble“, galleri ps, Göteborg, Schweden; „the other space“, Städtisches Museum Engen; „@wut“, Galerie im Saalbau, Berlin/Neukölln
2021, „Ping Pong“, Galerie Roy, Zülpich
2020 „2 gather“, in Kooperation mit Zandra Harms, Neuer Kunstverein Aschaffenburg e.V.
2019, „ghosting“, Galerie Susanne Burmester, Putbus auf Rügen; „resting bitch face“, galleri 21, Malmö
2018, Resting bitch face, Einzelausstellung Gunilla Jänchen, Galerie 21, Malmö
2016, Circus eins, Putbus; "travelling light" Galerie Albrecht, Berlin
2015, ART021 Shanghai; „one artist show“, Art Karlsruhe, Galerie Albrecht; „Open Art“, Biennale Örebro, Schweden
2014, „Drop me a line“, Galerie Hübner & Hübner, Frankfurt a.M.
2013, „Legend of the shelves“ AUTOCENTER, Berlin
2012, „homecoming queen“, Bugno Art Gallery, Venedig, Italien
2011, „Hotspot Berlin 2011“, Georg Kolbe Museum, Berlin
2010, „don’t touch my pet“, Kunsthalle Gießen

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