Götz Diergarten

o.T. (Düsseldorf 7)

, 2013
  • Material
    C-Print
  • Auflage
    30
  • Maße
    Motivmaß: 30 x 40 cm, Passepartout Außenmaß: 40 x 50 cm
    Auflage 30 + 5 AP
    signiert, datiert und nummeriert auf separatem Label
    inkl. Buch: Götz Diergarten – Passagen, Fotobilder 1993-2013
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter roher Ahorn-Holzrahmen, inkl. Passepartout, Außenmaße ca. 51,5 x 43 cm, Museumglas. Inkl. rückseitiger Aufhängung, staubdicht verschlossen.
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Über die Edition

Wie der Faltenwurf eines Vorhangs auf dem Gemälde eines Alten Meisters mutet der Stoff hinter der Eingangstür auf der Fotografie von Götz Diergarten an. Das gleichmäßige Licht, die Tiefenschärfe und ein starkes Interesse an Flächigkeit zählen zu den bildnerischen Strategien des Künstlers. Damit erzielt er den malerischen Effekt, er selbst spricht auch von „Fotobildern“. Auf diese Weise und durch die Wahl seiner Bildausschnitte erhebt Diergarten das Alltägliche zum Besonderen, konzentriert er sich doch auf die unspektakuläre sogenannte Gebrauchsarchitektur: Wohnhäuser, Garagen, kleine Geschäfte oder auch U-Bahn-Aufgänge, mal von ferne, mal ‒ wie hier ‒ im Detail aufgenommen. Dabei erzählt Diergarten keine Anekdoten. Der Blick des Künstlers ist von Sachlichkeit geprägt. Menschen, die auf eine Geschichte verweisen könnten, kommen in seinen Fotografien nicht vor. „Je puristischer die Bilder sind“, sagt er, „desto eher lassen sie hinter die Fassaden schauen, eine zweite, tiefere Ebene erahnen. Diese ist nicht bildimmanent fest vorgegeben, sondern der Fantasie und den Erfahrungshorizonten des Betrachters anheimgestellt.“ So wird seine Kunst zum Gefühlskatalysator. Wir kennen, was Diergarten zeigt, und erkennen uns – im besten Fall – selbst darin wieder.

Über den Künstler

Götz Diergarten wird zur letzten Generation der berühmten Düsseldorfer Schule gerechnet, die Künstler wie Andreas Gursky oder Candida Höfer hervorgebracht hat. 1972 in Mannheim geboren, studierte er in Düsseldorf bei Bernd Becher Fotografie und Freie Kunst. Diergarten hat einen ganz eigenen Stil entwickelt und ist damit international bekannt geworden: Er fotografierte reihenweise schlichte hölzerne Strandhütten an der belgischen Nordseeküste. Durch ihre formale Strenge und die unterschiedliche Farbigkeit der Türen, Dächer und Wände wirken diese Fotos wie gemalt, in ihrer vermeintlichen Einfachheit üben sie eine starke Faszination aus, sodass man seinen Blick kaum von ihnen wenden kann. Diergarten möchte mit seinen Fotografien entschleunigen; der Betrachter soll im Banalen Bilder entdecken – dies ist dem Künstler gelungen. Er wird vertreten von einer der führenden Galerien für Fotografie, Kicken Berlin.

Ausstellungen (Auswahl)

2020, Fokus Berlin, Kühlhaus, Berlin
2019, Götz Diergarten, Deutscher Werkbund Hessen, Frankfurt am Main
2013, Passagen, Forum Alte Post, Pirmasens
2012, Bötzow-Brauerei, Berlin
2010, Neues Museum Weserburg, Bremen
2007, Rose Gallery, Santa Monica, USA

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