FLEXN

FKK

, 2009
  • Material
    Lithografie, 2 Farben
  • Herstellungsmethode
    Die Edition gibt es in zwei Farbvarianten, pink und grün.
  • Auflage
    30
  • Maße
    29,5 cm x 34 cm
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter, unbehandelter Ahornrahmen mit edlem Museumsglas. Außenmaße des Rahmens: ca. 38, 4 cm x 34, 2 cm; schmale Leiste: 1,2 cm breit, 2,2 cm tief; inkl. rückseitiger durchgehender Hängeleiste
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Vier mit leichter, souveräner Hand skizzierte Figuren leuchten dem Betrachter wahlweise in Neongrün und Neonpink entgegen: zwei vollbärtige Männer und zwei Frauen, deutlich voneinander zu unterscheiden, denn sie sind nackt. Geschaffen hat diese Lithografie der polnische Grafikdesigner und Künstler Jakub Kanior alias FLEXN, der neben seiner künstlerischen Arbeit als freiberuflicher Illustrator und Grafikdesigner für diverse Lifestyle- und Fashionlabels tätig ist, etwa für das Magazin „Dummy“, Carhartt oder Boss Orange. Es ist FLEXNs erste Lithografie, entstanden 2009 bei einem Besuch der Kreuzberger Druckerei Tabor Presse. Der vordere der beiden Männer reckt seine Arme in die Höhe – ist er nur fröhlich oder macht er gerade Gymnastik, wie man es auch von seinem Kumpanen rechts vermuten könnte? Alle Figuren scheinen zu schweben, der Hintergrund ist nicht bearbeitet und lässt dem Betrachter genügend Raum für eigene Gedankenspielereien. Die Buchstaben „F.K.K.“ integrieren sich dabei formal wie farblich harmonisch in das heitere Ensemble-Bild. Man muss schmunzeln über diese schrägen Gestalten, wie sie sich ungeniert dem Betrachter zur Schau stellen – und das macht die Qualität der Arbeiten von FLEXN aus: sie machen einfach gute Laune!

Über den Künstler

Von der Nordseeinsel Norderney aus realisiert Jakub Kanior alias FLEXN seit zwei Jahren seine Projekte und Aufträge. Für Levi´s bemalte er 2011 eine temporäre Skateranlage in Berlin, für Adidas entwarf er neue Schuh-Designs und für die Clubszene der Hauptstadt gestaltet er Flyer und Poster. Parallel dazu arbeitet er an eigenen Kunstprojekten, vornehmlich Zeichnungen. „Das Leben hier macht mich wahnsinnig“, kommentierte er jüngst seine Inselexistenz: „Menschen, die ich noch nie getroffen habe, kennen meinen Namen und wissen, wo ich wohne – es wird wieder Zeit, in die anonyme Obskurität der Großstadt einzutauchen.“ 1974 in Polen geboren und dort die ersten Jahre auch aufgewachsen, zog Jakub Kanior 1981 nach West-Berlin, wo er sich mit der Zeit zum gefragten Illustrator, Zeichner und Grafikdesigner entwickelte. In seinen Zeichnungen, häufig mit Marker lässig hingekritzelt, wimmelt es nur so von obskuren Wesen und schrägen Figuren, wie es etwa ein unverkennbares Porträt Michael Jacksons mit großer Sonnenbrille und einem Kinn zeigt, das an einen weiblichen Popo erinnert, oder ein im oberen Drittel aufgeschnittener Totenschädel, aus dem die Worte „Flex your Head“ entweichen. Seine Zeichnungen sind humorvolle bis böse Kommentare auf das, was den Künstler umtreibt oder ihm auch einfach nur spontan in den Sinn kommt. Sein Pseudonym FLEXN hat übrigens keine weitere Bedeutung, sondern ist sein Spitzname, abgeleitet von Jakub, Jake, Jackson, FLEXN – so einfach, so gut.

Ausstellungen (Auswahl)

<h1>Ausstellungen / Auswahl</h1><div class="edition-descr">2012, „Wird schon, wird schon ...“, Schau Fenster – Schauraum für Kunst, Berlin
2010, „Bad Karma, Good Karma“, Forgotten Bar, Berlin
2009, „Das asthmatische Röcheln des Kühlschranks ...“, Lesung und Austellung mit Judith Hoersch, Seven Star Gallery, Berlin
2006, Adicolor Studio Berlin, temporäres Studio und Ausstellungen mit ausgewählten internationalen Künstlern
2005, „typosonic“, Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt
2004, „Exhibition Graff & Tag“, Galeries LaFayette, Berlin
2002, „T-Fense World Tour“, Adidas Originals Store, Berlin