Èva Beresin

Participation in Art Basel Miami 2019 ... as if I had already guessed...

, 2019/2021
  • Material
    Fine Art Print auf Hahnemühle Photo Rag Ultrasmooth
  • Auflage
    25
  • Maße
    35,4 x 27 cm
    Auf der Vorderseite handsigniert und nummeriert
    (Original ist Öl auf ausgerissener Magazinseite)
    Auflage 25 + 4 a.p.
  • Details zum Rahmen
    Weiß gewachster Ahornrahmen, Außenmaße ca. 36,4 x 28 cm, inkl. Museumsglas, Plakatrahmung, inkl. rückseitiger Aufhängung, staubdicht verschlossen
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Über die Edition

Die Bilder von Éva Beresin wirken genauso stark wie verletzlich und sind dabei so trotzig wie humorvoll. Schaut man auf ihr Erbe, wird deutlich: Hier malt eine Überlebenskünstlerin. Eine, die uns betört mit ihrem Einfallsreichtum und ihrer Offenheit. Und in dieser Selbstbewusstheit liegt eine überraschende Leichtigkeit. Die Figuren – häufig Selbstporträts – nehmen uns ins Visier und berühren uns unmittelbar. Wie innere Seelenlandschaften lassen sich die oft nackten Körper lesen. Zwischen den Drachen, Affen, Puppen und sonstigen Wesen hausen auch unsere Ängste – und unser Glück.

Die limitierte Edition „Participation in Art Basel Miami 2019... as if I had already guessed ...“ katapultiert uns hinein in die Gegenwart. Mit dem Bild an der Wand im Hintergrund der kultivierten Wohnumgebung zitiert Beresin den ghanaischen Maler Amoako Boafa. Der stieg auf der titelgebenden Kunstmesse quasi über Nacht zum Shootingstar auf. Und die lässig auf dem geblümten Sessel sitzende Nackte? Zappt sich virtuell noch einmal ganz woandershin. Seit Sommer 2019 malt Beresin mit Öl direkt auf alte Modemagazine – zu dieser Werkgruppe gehört auch das Original mit dem Titel „Feminist since I didn’t even heard about it“ aus dem Jahr 2021. Der Energie der Frau, die – mit einer Axt bewaffnet – eine Luftgitarre imitiert, kann man sich kaum entziehen. Je nach Sichtweise sind die Figuren im Bilderrahmen hinter ihr Schützlinge oder Publikum. Unserer Aufmerksamkeit kann sich Éva Beresin sicher sein. Um unbeteiligt wegzusehen, ist die Sogwirkung ihrer Werke viel zu groß.

Text: Cara Wuchold

Über die Künstlerin

„The story of where I come from and who I am today seems an inexhaustible source.“ Die in Wien lebende ungarische Künstlerin Éva Beresin beschreibt hier, woraus sie schöpft, und offenbart zugleich einen wesentlichen Eindruck ihres Werks: die Intimität. Beresins Herkunft ist fundamental für das Verständnis ihres künstlerischen Schaffens. Als Kind zweier Holocaust-Überlebender haben sich die Gräuel des Zweiten Weltkriegs auch in ihr eigenes Körpergedächtnis eingeschrieben. Denn die Traumata der Eltern endeten nicht mit deren Tod. „Sometimes in the paintings, I am moving naked and vulnerable, in order to be able to start a dialogue with those I was never able to actually meet“, schreibt Beresin noch. Details über ihre Familiengeschichte erfuhr sie erst, als sie nach dem Tod ihrer Mutter deren Tagebuch las – Grundlage für ihre bislang größte Werkreihe und das Buchprojekt „Acht Und Neunzig Seiten“.

Éva Beresin, die national wie international ausstellt, wird vertreten von der Charim Galerie Wien. Im Juli wird Beresin bei M+B Los Angeles eine Soloshow haben.

Ausstellungen (Auswahl)

„OOPS – One (outstanding) Person Show“ heißt ein Format von „artnet“-Kolumnist Kenny Schachter, in dessen Rahmen Éva Beresin 2020 online ausstellte. Sie nahm zudem u.a. in den Jahren 2016, 2017 und 2019 mit der Wiener Charim Galerie an der Kunstmesse „Parallel Vienna“ teil. 2020 war sie mit ihrer Galerie auch auf der Messe „Vienna Contemporary“ vertreten. Im Juli 2021 wird M+B, Los Angeles, eine Soloschau von ihr zeigen. Eine Ausstellung zum Buch „Acht Und Neunzig Seiten“ fand 2015 in der Charim Galerie statt.

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