Dieter Masuhr

Liebespaar I

, 1987
  • Material
    5-farbige Lithografie
  • Herstellungsmethode
    Auf der Vorderseite signiert, datiert und nummeriert
  • Auflage
    29
  • Maße
    65 x 85 cm
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter, sehr großer Ahorn-Holzrahmen, 10mm Distanzleiste, Außenmaße ca. 92,2 x 71,5 cm. Inkl. Normalglas und rückseitiger Aufhängung, staubdicht verschlossen.
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Über die Edition

Die großformatige Arbeit des 2015 verstorbenen Malers Dieter Masuhr - eine aufwändige 5-farbige Lithografie - trägt den Titel „Liebespaar I“. Wo die Körper des eng umschlungenen Liebespaares anfangen oder aufhören, ist zweitrangig. Nicht der maskenhafte Ausdruck der Gesichter, sondern die Berührung drängt sich auf. Der expressive Zeichenstil dieser Grafik fällt ins Auge: wenige grobe, frei schwingende Linien reichen für das Liebesspiel aus. „Die Liebe meines Mannes will mich nicht festlegen, nicht einordnen, sie gibt mir Luft, Nahrung, Raum, zu wachsen und reicher zu werden, so wie jeder neue Tag eine Revolution entfaltet.“ Masuhr hat 1985 die Gedichte der nicaraguanischen Widerstandskämpferin Gioconda Belli ins Deutsche übersetzt. Vielleicht waren es ihre Worte, die ihm hier als Inspiration dienten?

Über den Künstler

Dieter Masuhr war Maler, Autor, Übersetzer, Illustrator und Weltreisender. Er wurde 1938 im westpreußischen Rosenberg geboren, 2015 starb er in Berlin. Er studierte Malerei und Architektur in München und Berlin. Seine unzähligen Reisen führten ihn in die USA, nach Mexiko, Nicaragua, Jamaika, Haiti und in zahlreiche Länder Ostasiens und Ostafrikas. Masuhr war engagiert, er malte, was ihn bewegte, und das waren vor allem Menschen: 1979, während des nicaraguanischen Befreiungskriegs, entstanden Porträts der kämpfenden Guerilleros. Ab 1980 übersetzte er lateinamerikanische Lyrik. Wenig später unterrichtete er an der Kunsthochschule in Managua, der Hauptstadt von Nicaragua, Malerei und Kunstgeschichte. 1984 begann er eine Reihe von Bildern zum Thema „Liebe“. 1990 entstanden Bilder zur Maueröffnung. 1994 wurde er Fahrer von Hilfstransporten in die belagerte bosnische Provinz Bihac. Auch hier entstanden Porträts, Zeichnungen von Bosniern und Serben. Masuhr war einer der Gründer der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst in Berlin. Von 1976 bis 1980 war er zudem Vorstandsmitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler Berlin.

Ausstellungen (Auswahl)

1960 Scene 60, Neuwied
1967 Galerie Natubs Berlin
1967 Galerie Apex, Göttingen
1968 Ladengalerie, Berlin
1975 Mittelrhein-Museum, Koblenz
1976 Galerie Hülsch-Eisbrüggen, Berlin
1977 Galerie am Savignyplatz, Berlin
1978 Lehmbruckmuseum, Duisburg
1979 Rudkobing, Dänemark
1979 Realismusstudio der NGBK, Berlin
1980 Kunstverein Zürich, Bremen, Heidelberg
1980 Galerie Mehring, Berlin
1981 Neue Gesellschaft für Bildende Kunst Künstlerhaus Bethanien Berlin
1985 Haus am Lützowplatz, Berlin;
1985 Haus im Körnerpark, Berlin
1987 Evmaros Galerie, Athen mit Goethe Institut
1988 Brücke Galerie Traben-Trabach
1988 Galerie Fischer-Reinhardt, Berlin
1989 Medart Gallerie, Zell
1991 Galerie Fischer-Reinhardt, Berlin
1993 Galerie Fischer Reinhardt, Berlin
1995 Städtische Galerie Mennonitenkirche, Neuwied
1996 Trinkhaus & Burkhaus, Berlin
1997 Galerie Fischer-Reinhard, Berlin
2002 Galerie Goerz, Luxemburg
2003 Galerie Thea Fischer Reinhardt, Berlin und MedArtForum, Zell, Schloß
2006 Kommunale Galerie Charlottenburg-Wilmersdorf, Berlin, Werkschau
2007 Museum Waldemarturm, Dannenberg, Lüchow
2009 Kunstverein Dorsten
2010 Museum Kleve, Kunstverein Emmerich

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