Bel Borba

Landscape: Homage to Gerhard Richter

, 2014
  • Material
    Siebdruck
  • Auflage
    40
  • Maße
    34 x 43 cm
    Auf der Vorderseite signiert und nummeriert
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter, Palisander gebeizter und gewachster Ahorn-Holzrahmen, mit 10mm Distanzleiste, hochgestellt montiert, Außenmaße ca. 39 x 48 cm. Inkl. Klarglas und rückseitiger Aufhängung, staubdicht verschlossen.
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Über die Edition

Der französische Maler und Bildhauer Daniel Buren, der irische Maler Sean Scully, der französische Bildhauer und Konzeptkünstler Bernar Venet, die deutschen Maler Günther Fruhtrunk und Gerhard Richter – sie alle hat Bel Borba in seinen „Landscapes“ mit Hommagen bedacht. Landschaften sind auch ein immer wiederkehrendes Thema im Werk von Richter. Als Mitte der 1980er Jahre in der Städtischen Kunsthalle Düsseldorf Richters erste große Retrospektive eröffnet wird, arbeitet Bel Borba in einem provisorischen Atelier in der Stadt am Rhein. Der Siebdruck aus dem Jahr 2014 zeigt die abstrakte, in der ungeheuren, für Borba so typischen Farbintensität geradezu leuchtende Seite des brasilianischen Künstlers, die sich auch in seinen Skulpturen und Gemälden wiederfindet. „Es gibt zu viel Grau in der Welt. Wir brauchen mehr Farbe!“, hat Borba einmal gesagt. Und niemand kann ihm vorwerfen, er trage nichts dazu bei.

Über den Künstler

Der brasilianische Künstler Bel Borba, geboren 1957, lebt und arbeitet in Salvador da Bahia, der drittgrößten Stadt Brasiliens. Seit den späten 1970er Jahren entsteht auf den dortigen Straßen seine Kunst in Form von grafischen Arbeiten und Skulpturen. Die Wände der Stadt dienen ihm als Leinwand, die Plätze und Strände als Atelier. Jeder in Bahia kennt Borba, wünscht sich ein Kunstwerk von ihm in seiner Nachbarschaft. Sein Werk, häufig knallbunt, lässt nicht nur an Kunst im öffentlichen Raum und Street-Art denken, sondern auch an Pop-Art. Inspiration für seine kleinen Mosaiken wie für die großformatigen Wandarbeiten und Installationen aus zerbrochenen Fliesen, Stahl, Holz und recyceltem Material findet Borba in der Landschaft und an den Küsten Brasiliens, in der Kultur seiner Heimat und der Urbanität der Megacity. Das Werk des Künstlers wurde bereits in São Paulo, Rio de Janeiro und New York ausgestellt. 2012 wurde er von Times Square Arts eingeladen, einen Monat lang Kunst im öffentlichen Raum in New York zu produzieren. 2019 stellte Borba auf der Biennale in Venedig aus. Die Filmdokumentation „Bel Borba Aqui“ hat ihn weltweit bekannt gemacht.

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